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Die Bleiberger fabrik Werkschau in der Aula Carolina

Erstmalig zeigte die Bleiberger Fabrik Werke von 35 Teilnehmenden aus 5 Kunstwerkstätten, die 70 Arbeiten aus dem letzten Jahr bei einer eindrucksvollen Ausstellung präsentierten. Zu dem Thema Wasser entstanden vielfältige Werke, die das Thema künstlerisch interpretieren, verfremden, beleuchten.

Eine Jury bestehend aus langjährig erfahrenen DozentInnen der Bleiberger Fabrik und Experten aus der Aachener Museumslandschaft hatten die schwere Aufgabe aus 163 Werken eine Ausstellung zusammenzustellen, die die Aula Carolina füllen sollte. Beteiligt waren Antonio Nuñez (Bleiberger Fabrik), Vera Sous (Bleiberger Fabrik), Achim Franz Willems (Bleiberger Fabrik), Edward Zoworka (Bleiberger Fabrik), Ben Kaufmann (NAK) und Dr. Annette Lagler (Ludwig Forum).

Bei der intensiven Jurysitzung zeigte sich die Jury beeindruckt von der Qualität und Vielfalt der eingereichten Werke und diskutierte lange und intensiv über ihre Auswahl.

„Wasser kann man kreativ und hintergründig, kunsthistorisch und ironisch, impressionistisch und dreidimensional betrachten. In den Malkursen setzten sich die TeilnehmerInnen mit dem Thema auf vielseitige Art und Weise auseinander, eine ehrgeizige Wettbewerbssituation ermunterte zu Höchstleistungen“; so beschrieb Vera Sous, langjährige Dozentin der Bleiberger Fabrik und Mitglied in der Jury, die Ausstellung. „Es fiel der Jury sehr schwer, eine Auswahl zu treffen, da alle Teilnehmer mit großem Engagement an die Sache herangegangen sind. Leider konnten nicht alle Arbeiten in die Ausstellung genommen werden,“ räumte sie ein. Dennoch biete die Show „eine kleine Einsicht in das umfangreiche Angebot der Bleiberger Fabrik.“

Ben Kaufmann (Direktor des Neuen Aachener Kunstvereins) beeindruckte das „große Spektrum an kreativen Ausdrucksmöglichkeiten … und dies alles
ohne Rettungsring, denn der ist schlicht nicht nötig, da sich die Werke furios gegen das nasse Element zu behaupten wissen.”

„Das Motiv ‚Wasser‘ hat die TeilnehmerInnen zu einer enormen Bandbreite unterschiedlichster Variationen inspiriert“, erklärte Dr. Annette Lagler (Stellvertretende Leiterin des Ludwig Forums für internationale Kunst): „Da gab es Gemälde mit Spiegelungen der Wasseroberfläche, tosende Meereswellen, einzelne Tropfen und Wüstenlandschaften, aber auch Schwimmende und Wassertiere bis hin zu raumgreifenden Installationen über den Strom des Lebens. Besonders bemerkenswert fand ich die erstaunlich hohe künstlerische Qualität etlicher Werke.“

Viele BesucherInnen honorierten das Engagement der Bleiberger Fabrik mit vielfachem Lob und ausdrücklicher Anerkennung der Leistung und Qualität
der gezeigten Arbeiten.

Autorin: Sibylle Keupen
Fotos: Thomas Langens, www.thomas-langens.de

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