Streetart und Skater-Kunst im Moltkepark bei der Nachtfrequenz 2018

Posted on Okt 4, 2018

Zum 9. Mal feierte die Jugend in NRW vom 29./30. September 2018 mit zahlreichen kulturellen Projekten an vielen Orten die Nacht der Jugendkultur, kurz „Nachtfrequenz“. Die landesweite Aktion wurde auch in Aachen mit vielen Aktionen und bunten Hinguckern gefeiert, selbstverständlich auch im Kreativhaus im Moltkepark.

„Pass auf, wie du richtig sprayst“ und „Schau her, sieht das nicht super aus“, so tönte es an der langen Holzwand entlang des DIY Spots, der vom 1. Aachener Skateboardclub betrieben wird. Vor dem Zaun, der den Skatepark eingegrenzt, wimmelte es nur so von Jugendlichen, die ihr künstlerisches Talent in dieser Kunstart ausprobieren wollten.

Streetart-Künstler lazy65, mit bürgerlichem Namen Matthes Straetmans, bot Graffiti-Kunst für Jugendliche an und stand mit Spraydose und jeder Menge Know-how den interessierten Kindern und Jugendlichen zur Seite, während auf  der Halfpipe die Skater ihre Runden zogen und interessierten Teilnehmenden das Skaten beibrachten.

„Wir sind vom Kreativhaus hierher umgezogen, um gemeinsam mit den Skatern diese Nacht der Jugendkultur zu feiern“, so Matthes Straetmans, der sich über die tollen Ergebnisse der jungen Sprayerinnen und Sprayer freute. Ebenso erfreut zeigten sich die Skater über die großartige Verschönerung ihres Zauns. Graffiti-Kunst und Skate-Sport gehen zusammen, findet doch beides auf der Straße statt.

Die überaus stimmungsvolle Party von Skater*innen und Streetartkünstler*innen im Moltkepark in Aachen war für die Teilnehmenden eins der Highlights der diesjährigen Nachtfrequenz18. Sport, Kunst, Musik und das tolle Wetter waren die richtige Mischung für diese gelungene Nacht der Jugendkultur.

Darüber hinaus fanden weitere Angebote wie das Ey Yo, der Eastcoast Westcoast Allstarz Summer in der OT Josefshaus zusammen mit dem KingzCorner und Programm mit Führungen, Filmen und Workshops im Centre Charlemagne im Rahmen der Ausstellung „Uns gehört die Stadt! Kids, Kunst und Krawall“ statt.

(Text: Bettina Mennen)